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Kiefer­orthopädie

Wir lenken Ihre Zähne

+in die richtige Richtung!

Kieferorthopädie für jung und alt

+für gerade und gesunde Zähne

Eine fehlerhafte Zahn- oder Kieferstellung ist nicht nur ein ästhetisches Problem. Oftmals führen Fehlstellungen der Zähne auch zu Problemen beim Sprechen, Beißen oder Kauen. Zudem kann auch der gesamte Bewegungsapparat davon beeinflusst werden. Eine falsche Bissstellung kann bspw. zu Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder Schwindel führen. Die moderne Kieferorthopädie hat daher nicht nur die Fehlentwicklungen und Fehlstellungen des Kiefers und der Zähne im Blick. Sie berücksichtigt bei der Diagnosenstellung auch die Körperhaltung und den Bewegungsapparat.

In unserem modernen Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde bieten wir unseren Patienten ein breites Spektrum an kieferorthopädischen Behandlungen für Patienten jeden Alters. Unsere spezialisierten Behandler verfügen über jahrelange Erfahrung im Bereich der Kieferorthopädie und bilden sich regelmäßig weiter, um unsere Patienten immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft und Technik beraten und behandeln zu können. Unser Ziel ist es, für jeden Patienten, egal ob Kind oder Erwachsenen, die individuell passende Therapie zu finden. Bei der Behandlung von Kindern legen wir großen Wert auf eine vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit mit Kindern und Eltern, um einen dauerhaften Behandlungserfolg erreichen zu können.

Feste Zahnspangen

+Zahnfehlstellungen exakt korrigieren

Feste Zahnspangen sind auch heute noch in vielen Fällen das Mittel der Wahl zur Behebung von Zahnfehlstellungen. Dem Kieferorthopäden bietet sich mit einer festen Spange die Möglichkeit, Zähne zu drehen, zu weit herausgewachsene Zähne zurück in den Kiefer zu bewegen oder kurze Zähne zum Herauswachsen anzuregen. Feste Zahnspangen ermöglichen zudem eine Bewegung von Zahnkrone und Zahnwurzel, herausnehmbare Zahnspangen können dagegen nur die Stellung der Zahnkrone beeinflussen. Insbesondere bei schweren Fällen gibt es daher keine Alternative zu einer festen Spange.

Voraussetzung für den Einsatz einer festen Spange sind gesunde Zähne sowie ein gesunder Zahnhalteapparat. Die Spange wird in der Regel erst dann eingesetzt, wenn alle Milchzähne ausgefallen und alle bleibenden Zähne durchgebrochen sind. Nach der Diagnosenstellung wird ein individueller Behandlungs- und Kostenplan erstellt und mit dem Patienten besprochen.

Das Einsetzen einer festen Spange dauert in der Regel zwei bis drei Stunden. Es dauert ein paar Tage, bis sich der Patient an den Fremdkörper im Mund gewöhnt hat. In den ersten beiden Wochen können die Zähne zudem ein wenig schmerzen, außerdem kann es zur Reizung der Mundschleimhaut kommen.

Wie lange die feste Zahnspange im Mund verbleiben muss, ist immer abhängig vom Umfang und Schweregrad der Fehlstellung. In der Regel kann man von einem Verbleib von einem bis anderthalb Jahren ausgehen, in schweren Fällen kann die Behandlung aber auch bis zu drei Jahre andauern. Eine feste Zahnspange fordert in dieser Zeit vom Patienten eine sorgfältige und umfassende Mundhygiene. Wir empfehlen zudem eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung.

Eine Behandlung mit einer festen Zahnspange erfolgt in vielen kleinen Schritten. Durch stetiges Nachjustieren werden die Zähne nach und nach in die gewünschte Position bewegt. Eine regelmäßige Kontrolle durch den Kieferorthopäden ist daher entscheidend für den Erfolg der Behandlung. Die Kontrollen finden ca. alle vier bis sechs Wochen statt.

Eine feste Zahnspange setzt sich aus verschiedenen Teilen zusammen, die genaue Ausgestaltung ist dabei abhängig vom jeweiligen Befund und Behandlungsbedarf.

+Brackets

Die sogenannten Brackets dienen dazu, dem Drahtbogen der Spange Halt zu bieten. Die kleinen, meist rechteckigen Plättchen verfügen über Schlitze (Slots), in denen der Bogen in der Regel mit Gummis befestigt wird. Brackets werden mithilfe eines Spezialklebers auf den Zähnen verklebt, das Anbringen ist dabei nicht schädlich für die Zähne.

Brackets gibt es in verschiedenen Materialien, Formen und Ausführungen. Welche Brackets für die feste Spange genutzt werden, ist abhängig vom Befund und den Bedürfnissen des Patienten.

+Bänder

Um den Bogen zu befestigen, werden bei Backenzähnen anstelle von Brackets oftmals sogenannte Bänder verwendet. Diese sind aus dünnem Stahl, werden über den Zahn gestülpt und festzementiert. Da beim Kauen im Bereich der Backenzähne die größte Kraft entsteht, bieten die Bänder dem Drahtbogen einen besseren und festeren Halt als Brackets, die lediglich mit dem Zahn verklebt werden. An den Bändern sind sogenannte Attachements angebracht, in denen der Bogen befestigt oder – bei den letzten Backenzähnen in der Reihe – verankert wird.

+Bögen und Gummibänder

Der Draht, der durch Brackets und Bänder verläuft, wird als Bogen bezeichnet. Er wirkt durch Druck und Zugkraft auf die Zähne ein und bringt sie so in die gewünschte Position. Es gibt ihn in verschiedenen Stärken und aus verschiedenen Materialen. Bei einer festen Spange wird der Bogen regelmäßig ausgetauscht. Zu Beginn wird mit einem sehr dünnen Bogen gearbeitet, im Laufe der Behandlung wird dieser dann in der Regel immer stärker.
Zusätzlich zu den Bögen können noch Gummibänder zum Einsatz kommen. Diese werden eingesetzt, um Ober- und Unterkiefer miteinander zu verbinden. So kann die richtige Bissposition eingestellt werden.

+Retainer

Wurde das gewünschte Behandlungsergebnis erzielt, wird zum Abschluss der Behandlung ein sogenannter Retainer eingesetzt. Dieser dient dazu, die hergestellte Zahnstellung dauerhaft zu erhalten. Retainer gibt es sowohl in herausnehmbarer Form als auch als sogenannte Langzeitretainer, die von innen dauerhaft an den Zähnen angebracht werden. Welcher Retainer genutzt wird, ist abhängig von der vorangegangenen Behandlung und den Wünschen des Patienten.

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Online-Terminvereinbarung

digital, einfach und unkompliziert.

Über unser praktisches Kontaktformular können Sie in gezielten und wenigen Schritten einen Termin vereinbaren oder uns Fragen zu den Behandlungen der Kieferorthopädie stellen. Egal ob feste Zahnspangen oder Zahnkorrekturen mittels INVISALIGN®: Wir sind gerne für Sie da und stehen Ihnen beratend zur Seite.

Unsere Sprechzeiten:

Mo., Do., Fr.: 09:00 – 18:00 Uhr
Di.: 07:30 – 18:00 Uhr
Mi.: 09:00 – 19:00 Uhr
Sa.: 09:00 – 14:00 Uhr
(Sowie nach Vereinbarung)

Unsichtbare Zahnspangen

+INVISALIGN®

Zur Korrektur von leichten bis mittleren Zahnfehlstellungen gibt es mit Invisalign mittlerweile ein Schienensystem, das nahezu unsichtbar und zudem herausnehmbar ist. Diese Eigenschaften sind insbesondere für Erwachsene interessant, die die Korrektur einer Zahnfehlstellung möglichst unauffällig in ihren Alltag integrieren möchten. Doch auch immer mehr Jugendliche entscheiden sich für diese Form der kieferorthopädischen Behandlung, da sie einfach umzusetzen ist. 

Bei Invisalign werden zur Korrektur der Zahnfehlstellung sogenannte Aligner eingesetzt. Dabei handelt es sich um dünne, durchsichtige Kunststoffschienen. Die Aligner sind einfach zu handhaben, lassen sich leicht reinigen und können zum Essen oder zur Mundhygiene herausgenommen werden.

Wie lange eine Behandlung mit Invisalign dauert, ist abhängig vom Umfang der Zahnfehlstellung. In der Regel beträgt die Behandlungsdauer zwischen 9 und 18 Monate. Wichtig ist dabei, dass die Schienen täglich ca. 22 Stunden getragen werden.

Dr. Wiens verfügt über langjährige und umfangreiche Erfahrung im Bereich der Invisalign-Behandlung und besitzt zudem die Zertifizierung „European Master of Aligners & Invisalign-Full“. Falls Sie sich für eine kieferorthopädische Behandlung mit Invisalign interessieren, finden Sie dazu auf unseren Seiten im Bereich „Invisalign“ weitere ausführliche Informationen.

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Kiefergelenksdiagnostik

+CMD

Kiefergelenke, Zähne und Kaumuskulatur arbeiten in Normalfall perfekt zusammen – egal ob beim Kauen, Sprechen oder in der Ruhephase. Eine Störung im Zusammenspiel dieser verschiedenen Komponenten kann weitreichende Auswirkungen auf den gesamten Körper haben.

Kommt es zu einer Fehlfunktion zwischen Schädel und Unterkiefer spricht man von einer craniomandibulären Dysfunktion (CMD). Diese Fehlfunktion kann beispielsweise auf Fehlstellungen der Zähne, schlecht sitzende Zahnfüllungen, fehlende Zähne, aber auch auf großen Stress zurückzuführen sein. Die Folge ist eine fehlerhafte Lage des Bisses. Diese versucht der Kiefer auszugleichen, was zu Verspannungen der umliegenden Muskulatur führen kann.

Naheliegende Auswirkungen einer solchen Dysfunktion sind Zähneknirschen, Zähnepressen, Kieferknacken oder Kieferschmerzen. Doch darüber hinaus kann die craniomandibuläre Dysfunktion zudem weitreichende Auswirkungen auf den gesamten Bewegungsapparat des Körpers haben. Rückenschmerzen, regelmäßige Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Ohrenschmerzen und Verspannungen – all das sind Symptome, die aufgrund einer craniomandolären Dysfunktion entstehen können.

Da es viele Gründe für eine craniomandibuläre Dysfunktion geben kann, ist eine eingehende und umfassende Untersuchung der Zähne, der Kiefermuskulatur und der Kiefergelenke von großer Bedeutung. Die moderne Kiefergelenksdiagnostik bietet hierzu spezielle, für den Patienten schmerzfreie Diagnosemethoden.
Anhand des Befundes kann dann eine passende Therapie für den Patienten zusammengestellt werden. Oftmals lässt sich die Fehlstellung schon durch spezielle Schienen beheben, die der Patient während des Schlafens tragen muss. In bestimmten Fällen kann auch eine unterstützende Behandlung durch spezielle Spritzen in die Muskulatur oder durch einen Physiotherapeuten sinnvoll sein.

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